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Fördermittel für Wärmepumpen

Förderübersicht Wärmepumpe (Basis-, Innovations- und Zusatzförderung), gültig seit dem 1.4.2015

Maßnahme Basis­förderung Innovations­förderung 1 Zusatz­förderung 2
Wärmepumpen (WP) bis 100 kW Nennwärmeleistung Gebäude­bestand Gebäude­bestand Neubau Last­management­bonus 3 Kombinations­bonus Gebäude­effizienz­bonus 5 Optimierungs­maßnahme 6
Solar­kollektor­anlage, Bio­masse­anlage PVT- Kollek­toren 4 Wärmenetz
Elektrisch betriebene Luft / Wasser-WP

JAZ ≥ 3,5
-> 40 €/kW zusätzlich 0,5 ×
Basis­förderung
entspricht der
Basis­förderung im
Gebäude­bestand
500 € 500 € 500 € 500 € zusätzlich 0,5 × Basis- oder Innovations­förderung mit Errichtung:

10 % der Netto­investitions­kosten 6.1

– – – –

nach­träglich
(nach 3-7 Jahren):

100 bis max. 200 € 6.2

– – – –

nach­träglich
(nach 1 Jahr):

bis 250 € 6.3
Mindest­förder­betrag bei leistungs­geregelten und/oder mono­valenten WP 1.500 € (bis 37,5 kW)
Mindest­förder­betrag bei
anderen WP
1.300 € (bis 32,5 kW)
Elektrisch betriebene Wasser / Wasser- oder Sole / Wasser-WP,Sorptions-WP und alle Arten von gas­betriebenen WP

JAZ Wohngebäude: gas­betrieben: ≥ 1,25
elektrisch: ≥ 3,8

JAZ Nicht­wohngebäude (Raum­heizung):
gas­betrieben: ≥ 1,3
elektrisch: ≥ 4,0
-> 100 €/kW
Mindest­förder­betrag bei Sorptions- und gas­betriebenen WP 4.500 € (bis 45,0 kW)
Mindest­förder­betrag bei elektr. Sole-WP mit Erd­sonden­bohrungen 4.500 € (bis 45,0 kW)
Mindest­förder­betrag bei anderen elektrisch betriebenen WP 4.500 € (bis 40,0 kW)

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Es gelten die Bestimmungen der Richtlinien vom 11. März 2015.

Gebäudebestand: Ein Gebäude, in dem zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der beantragten Anlage seit mehr als zwei Jahren ein anderes Heizungs- oder Kühlsystem installiert ist.

1 Innovationsförderung: Voraussetzung ist eine verbesserte Systemeffizienz oder eine höhere Jahresarbeitszahl (JAZ) der beantragten Wärmepumpe: elektrisch betriebene Wärmepumpen mind. 4,5, gasmotorisch betriebene Wärmepumpen mind. 1,5

2 Die verschiedenen Zusatzförderungen können zusätzlich zur Basis- und Innovationsförderung gewährt werden und sind miteinander kumulierbar. Ausnahme: Gebäudeeffizienzbonus und Optimierungsmaßnahme nur im Gebäudebestand.

3 Die Wärmepumpenanlage ist lastmanagementfähig. Voraussetzung: Errichtung eines Pufferspeichers mit mind. 30 Ltr./kW und das Zertifikat „Smart Grid Ready“.

4 PVT-Kollektoren und andere nicht förderfähige Kollektoren müssen einen Beitrag als Wärmequelle für die Wärmepumpe leisten. Bruttokollektorfläche mind. 7,0 m2.

5 Bonus für effiziente Wohngebäude im Gebäudebestand. Voraussetzungen: Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 (d. h. der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissions-wärmeverlust beträgt maximal das 0,7-fache des entsprechenden Wertes des jeweiligen Referenzgebäudes; es gelten die Höchstwerte der EnEV 2013 Anlage 1 Tabelle 2), hydraulischer Abgleich, Anpassung der Heizkurve, Online-Bestätigung eines zugelassenen Sachverständigen.

6 Einzelmaßnahmen zur energetischen Optimierung der Heizungsanlage und der Warmwasserbereitung in Bestandsgebäuden.

6.1 Zusammen mit der Errichtung einer Wärmepumpe. Begrenzung auf höchstens 50 % der Basisförderung.

6.2 Nachträglich nach 3 bis 7 Jahre nach Inbetriebnahme. Begrenzung auf die Höhe der förderfähigen Kosten.

6.3 Nachträglich nach mind. einem Jahr (Wärmepumpencheck). Begrenzung auf die Höhe der förderfähigen Kosten.

Alle Angaben ohne Gewähr

Quelle: BAFA Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Alle Angaben ohne Gewähr

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Sollten Sie weitere Fragen zu aktuellen Fördermitteln haben, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gern individuell.


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